|
Sicherlich ist es nachvollziehbar, warum immer mehr Menschen für
diese hübsche Arbeitshunderasse schwärmen: Sie sind überaus attraktiv
und obendrein noch ausgesprochen intelligent. Hinzu kommt in der Regel eine
robuste Gesundheit und eine erstaunlich hohe durchschnittliche Lebenserwartung.
Dennoch sollte man genau in sich gehen, bevor man tatsächlich die Entscheidung trifft,
sich eine Arbeitshunderasse zuzulegen. Ist der eigene Lebensstil wirklich aktiv genug,
um den Anforderungen eines arbeitswilligen und leistungsstarken Hundes gerecht zu werden?
Ist man dazu bereit, den Lebensstil zu Gunsten des Hundes umzustrukturieren?
Ist man nicht bereit, diese Mühen auf sich zu nehmen, sollte man sich nach
einer weniger anspruchsvollen Rasse umsehen und wird damit sicherlich langfristig
auch zufriedener sein. Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass es nicht ausreicht,
einen aus einer Arbeitslinie stammenden Hund dreimal täglich für eine halbe Stunde
auszuführen. Es genügt auch nicht, sich dann halt am Wochenende intensiver
mit ihm zu beschäftigen. Solche Hunde sollten nach Möglichkeit täglich gefordert werden!
Ist ein Harzer Fuchs nicht richtig ausgelastet, kann es wie auch bei anderen Hütehunden
zu Fehlverhalten (z.B. extremes Hüteverhalten ausgelebt an Autos, Radfahrern, Joggern,
anderen Tieren, Zerstörungswut in der Wohnung, Hyperaktivität und Nervosität,
extremes Angstverhalten oder Dominanzproblemen etc.) führen.
Denn der Harzer Fuchs ist und bleibt ein Arbeitshund, der arbeiten will!
|